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Anfänger-Guide für den Verkauf von Secondhand-Kleidung

5 Tipps für einen reibungslosen und rentablen Deal

Ist es an der Zeit, einen neuen Besitzer für Ihre einstigen Lieblingsstücke zu finden? Lesen Sie unsere besten Tipps für den perfekten Deal, sowohl für Sie als Verkäufer als auch für Ihre Käufer.

Die Wahl des Verkaufsortes

Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Anbietern, über die Sie Ihre Secondhand-Kleidung verkaufen können. Nischengeschäfte und lokale Secondhand-Läden, wie Arkivet in Stockholm und Göteborg, sind beliebt für den Verkauf von Kleidung auf Kommission*. Der Online-Markt wird von Dienstleistungen wie Facebook Marketplace, Luxushändlern wie Vestiaire Collective oder schwedischen Apps wie Tradera, Tise oder Sellpy dominiert. Lokale Facebook-Gruppen (wie Labels We Love oder Circle of Clothes in Schweden) sind ebenso für den direkten Verkauf beliebt.

Verkaufen Sie über Vestiaire Collective oder ein lokales Secondhand-Geschäft, fällt die Kommissionsgebühr für gewöhnlich hoch aus (mindestens 40 %) – allerdings müssen Sie auch nichts weiter tun, als Ihre Kleidung abzugeben.
Das Inserieren über Online-Dienstleistungen ist oftmals deutlich günstiger und Sie erhalten Hilfe mit dem Versand – doch den Großteil der Arbeit müssen Sie selbst erledigen.

Der direkte Verkauf über Facebook-Gruppen ist kostenfrei, und da die renommiertesten und beliebtesten Gruppen strengen Regeln unterliegen, erreichen Sie auch die richtige Zielgruppe. Seien Sie aber darauf vorbereitet, die ganze Arbeit alleine zu stemmen.

5 Tipps für den Verkauf von Secondhand-Kleidung


Aufhübschen: waschen, steamen und Fusseln entfernen

Machen Sie Ihre Kleidung wieder frisch, bevor Sie diese weiterverkaufen – waschen und steamen Sie die Kleidungsstücke und entfernen Sie Fussel sowie lose Fäden.

Wecken Sie das Interesse mit der richtigen Beschreibung

Schreiben Sie immer den spezifischen Marken- und Modellnamen (viele Leute suchen nach Marken oder Modellnamen) in Ihre Anzeige. Geben Sie das Material an, insbesondere, wenn das Kleidungsstück aus einem exklusiveren Stoff wie Wolle oder Seide gefertigt ist. Geben Sie Tipps wie “sieht super aus mit …” oder “lässt sich gut mit … kombinieren”, um ein lebendigeres Bild für die potenziellen Käufer zu zeichnen.

Nennen Sie sowohl Größe als auch Maße. Letztere sind besonders gern gesehen, wenn es sich um Hosen- oder Jeansgrößen handelt, da die Größe allein selten aussagekräftig ist.

Maße, die Sie angeben sollten:

  • Hosen und Jeans: Taille und Innenseite der Beinlänge (messen Sie quer über die Taille und entlang der Innenseite des Beins)
  • Kleider: Länge und Ärmellänge (von oben nach unten und von der Achselhöhle zum Bündchen)
  • Röcke: Taille und Länge
  • Jacken und Mäntel: Länge vom Kragen zum Saum sowie die Ärmellänge
  • Schuhe: Innenlänge und ob sie eher schmal, normal oder weit geschnitten sind (diese Information finden Sie oftmals auf der Website des Herstellers)

Beschreiben Sie den Zustand detailliert

Jeder ist sich darüber im Klaren, dass die Kleidung bereits getragen wurde. Erwähnen Sie Verfärbungen oder Flecken und wo diese zu finden sind (machen Sie am besten ein Foto) und benennen Sie auch lose Säume sowie Fäden.

Vergessen Sie dabei nicht, auch die Punkte zu nennen, die besonders gut an der Kleidung sind – schließlich möchten Sie die Leute nicht verschrecken.

Nützliche Beschreibungen, die den Zustand wiedergeben

  • Neu mit Etikett – ungetragene Kleidung, an der das Etikett noch vorhanden ist, kann in dieser Form beschrieben werden
  • Neu – es gibt keine Hinweise darauf, dass das Kleidungsstück schon einmal getragen wurde
  • Guter gebrauchter Zustand – schöne Farben, keine losen Fäden oder Flecken, doch es wurde genutzt und ziemlich wahrscheinlich auch gewaschen
  • Benutzt, hat aber immer noch viel zu bieten – eine gute Möglichkeit, Bekleidung mit Defekten oder deutlichen Spuren der Benutzung positiv zu beschreiben

Fügen Sie Informationen hinzu, wie Sie die Bekleidung gepflegt haben:

  • Geben Sie an, ob Sie Waschmittel ohne Duftstoffe oder Weichspüler verwendet haben (besonders wichtig für Menschen mit sensiblem Geruchssinn und Allergien)
  • Ob Sie Tierhalter sind (Allergien)
  • Ob die Bekleidung kürzlich in der Reinigung war
  • Ob Sie Raucher sind oder nicht


Verkaufsfotos erstellen

Für Ihre Anzeige benötigen Sie verschiedene Arten an Fotos. Verwenden Sie die Kamera Ihres Mobiltelefons, schalten Sie den Blitz aus und nehmen Sie Bilder möglichst bei Tageslicht auf. Positionieren Sie Ihr Kleidungsstück vor einem neutralen Hintergrund. Fotografieren Sie neben einem Fenster, sollten Sie auf die Ausrichtung der Kleidung achten – ungünstig wirken harte Schatten oder Gegenlicht. Idealerweise benötigen Sie diese verschiedenen Bilder:
  • Ein vollständiges Bild des Kleidungsstücks
  • Ein Produktbild, auf dem man sieht, wie es getragen wird – einfach im Internet suchen oder alternativ ein Bild von Ihnen hinzufügen, auf dem Sie die Kleidung tragen
  • Bilder, die mögliche Defekte zeigen
  • Ein Bild der Pflegeanweisung (potenzielle Käufer möchten möglicherweise wissen, wie die Kleidung gepflegt wird)

Zu guter Letzt: Reibungsloser Versand

Verwenden Sie alte Verpackungen erneut (wie ineinander gesteckte braune Papiertüten oder alte Schuhkartons) oder bestimmte Versandtaschen, die Sie einfach online kaufen können. Verwenden Sie möglichst einen Paketdienst mit Sendungsverfolgung – sicherer für Sie und den Käufer. In Schweden können Sie für den Versand bequem über den Online-Service von PostNord bezahlen und Ihr Paket im nächstgelegenen PostNord-Paketshop abgeben.
Klingt nach zu viel Aufwand? Sobald Sie den Dreh heraus haben, ist es nicht besonders kompliziert. Doch wenn Ihnen das zu anstrengend erscheint, könnte es sinnvoller sein, die Arbeit den Profis zu überlassen.

*Verkauf auf Kommission bedeutet, dass Sie bezahlt werden, sobald Ihr Kleidungsstück verkauft wurde – dies ist die übliche Vorgehensweise in den meisten Secondhand-Läden. Allerdings ist die Umsatzgeschwindigkeit ziemlich hoch und Bekleidung wird oft innerhalb weniger Tage verkauft (oder überhaupt nicht).

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